Startseite » Brücken bauen in das eigene Zuhause seit drei Jahrzehnten
Ausbildung
Qualifikationen
Wenn Peggy Meerkötter-Puller, heute Bereichsleitung der Seniorenhilfe, auf die Anfänge zurückblickt, wird deutlich, wie viel sich bewegt hat. In den ersten Jahren, von 1996 bis 1999, wurden die Pflegekunden zunächst noch durch Mitarbeitende des Volkeninghauses mitversorgt. Als Peggy Meerkötter-Puller dann 1999 als erste Pflegedienstleitung startete, war die ambulante Schiene noch eng an die stationäre Einrichtung gekoppelt. „Das war für uns alle Neuland“, erinnert sie sich.
Doch der Bedarf wuchs rasant. Was im kleinen Büro auf dem Gelände des Ludwig-Steil-Hofs begann, erforderte bald mehr Raum, mehr Köpfe und neue Standorte. Jahre nach dem Start folgte der Umzug in die Breslauer Straße, 2018 die Expansion nach Preußisch Oldendorf.
In einem Markt, in dem einige Pflegedienste alleine agieren, setzt die Ludwig-Steil-Hof Pflege gGmbH als Tochtergesellschaft der Evangelischen Stiftung Ludwig-Steil-Hof auf Synergien: Wer sich oder seine Angehörigen dem Team der Häuslichen Pflege anvertraut, dockt gleichzeitig an ein ganzes System an. Ob Tagespflege, das Volkeninghaus oder das Obernfelder Pflegehaus – die Wege zwischen den Fachbereichen sind kurz. „Wir agieren nicht isoliert. Unsere Kunden profitieren davon, dass wir alle Kräfte des LSH bündeln und uns eng austauschen“, erklärt Irina Wiebe, die seit 2024 die Häusliche Pflege leitet.
Dass Pflege heute hochkomplex ist, zeigt ein Blick auf die medizinische Versorgung. Nach Operationen überlässt das Team nichts dem Zufall. Hier kommen ausschließlich examinierte Fachkräfte zum Einsatz, die nach aktuellsten fachlichen Standards arbeiten. Ein besonderer Trumpf im Ärmel der Häuslichen Pflege: Eine speziell ausgebildete Wundmentorin sorgt dafür, dass selbst komplizierte Heilungsprozesse professionell begleitet werden.
„Unser Ziel ist es, die Selbstständigkeit der Menschen zu bewahren“, betont Wiebe. Dabei gehe es nicht nur um Handgriffe, sondern um Wertschätzung. Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Erika Schwarz führt sie ein Team, das Professionalität mit Herz verbindet. Dass dabei auch die Bürokratie nicht zur Hürde wird, dafür sorgt die eigene Pflegeberaterin des Hauses. Sie berät Angehörige direkt vor Ort – etwa zu den Leistungen nach § 37.3 SGB XI – und hilft dabei, den Pflegedschungel zu lichten.