Startseite » Mehr als nur vier Wände: Ein Hafen für das Leben im Alter
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Wer im Alter die Entscheidung trifft, das vielleicht zu groß gewordene Eigenheim gegen eine barrierefreie Wohnung zu tauschen, steht oft vor einer existenziellen Frage: Wo findet man ein neues Zuhause, das Gemeinschaft bietet, ohne die mühsam erkämpfte Freiheit aufzugeben? Der Ludwig-Steil-Hof an der Präses-Ernst-Wilm-Straße 2 gibt darauf seit vielen Jahren eine Antwort. Insgesamt 47 Wohneinheiten in unterschiedlicher Größe umfasst das Angebot unter dem Namen „Wohnen mit Service“. Dass diese Lebensqualität für jeden in unserer Gesellschaft erschwinglich bleibt, ist der Stiftung dabei nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern eine Herzensangelegenheit: Für den Bezug der Wohnungen ist lediglich die Vorlage eines Wohnberechtigungsscheins (WBS) vorgesehen. Aufgrund der hohen Nachfrage sind aktuell jedoch alle Wohnungen belegt.
Doch es sind nicht nur die barrierefreien Räumlichkeiten, die das Leben im Ludwig-Steil-Hof prägen, sondern vor allem der menschliche Faktor. Marina Felker, die seit dem vergangenen Jahr diese Aufgabe übernommen hat und von den Bewohnern oft liebevoll als die „gute Seele“ des Hauses bezeichnet wird, sorgt dafür, dass die Gemeinschaft jeden Tag aufs Neue lebendig bleibt. „Einsamkeit soll hier kein Thema sein“, lautet ihr persönlicher Leitgedanke. Dafür organisiert sie alle vier Wochen ein gemeinsames Kaffeetrinken zum Austausch von Neuigkeiten. Wer den Körper genauso fit halten möchte wie den Geist, trifft sich zudem einmal wöchentlich zum altersgerechten Sportangebot direkt im Haus. Besonders wichtig ist jedoch der Dienst im Stillen: Auf Wunsch besucht sie Bewohner, die sich in einem Moment der Stille einen persönlichen Austausch und ein offenes Ohr wünschen.
Das Konzept setzt konsequent auf Autonomie: Die Mieter leben völlig eigenständig in ihren eigenen vier Wänden und richten sich mit ihren vertrauten Möbeln und Erinnerungsstücken ein. Dennoch muss niemand bei Bedarf auf die Sicherheit und Unterstützung verzichten, die manchmal nötig werden kann. Je nach individueller Lebenslage können Serviceleistungen flexibel über externe Anbieter dazugebucht werden – ganz nach dem Baukasten-Prinzip. Das Angebot reicht vom zuverlässigen Hausnotruf über das bewährte „Vitakt“-System bis hin zur täglichen Lieferung von „Essen auf Rädern“. Auch wenn die eigenen Kräfte einmal an Grenzen stoßen, soll möglichst niemand zum Auszug gezwungen sein, da häusliche Pflege direkt in den Alltag integriert werden kann.
Da die Nachfrage nach diesem Lebensmodell groß ist, empfiehlt sich für Menschen ab 60 Jahren eine frühzeitige Kontaktaufnahme. Der erste Schritt führt über eine Mietauskunft, um den Grundstein für ein zukünftiges Zuhause in Espelkamp zu legen. Für die persönliche Beratung und alle Fragen steht Marina Felker als direkte Ansprechpartnerin bereit. Sie ist persönlich auf dem Gelände an der Präses-Ernst-Wilm-Straße 2 in der wöchentlichen Sprechstunde im Haus 13 erreichbar, die immer dienstags von 11:00 bis 11:30 Uhr stattfindet. Zudem ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail unter marina.felker@ludwig-steil-hof.de jederzeit möglich.