Oberin Schwester Andrea Brewitt, Schwester Ina Böker mit Urkunde und Pfarrer Thomas Lunkenheimer vor einem Buntsandstein-Kreuz in der Auferstehungskirche der Diakonie Stiftung Salem in Minden.
Oberin Schwester Andrea Brewitt (v. l.), die neu eingesegnete Diakonisse Schwester Ina Böker und Pfarrer Thomas Lunkenheimer (Theologischer Vorstand der Diakonie Stiftung Salem) nach dem Gottesdienst in der Auferstehungskirche der Diakonie Stiftung Salem. Foto: Diakonie Stiftung Salem

Hoffnung sichtbar machen

In einem festlichen Gottesdienst in der Auferstehungskirche der Diakonie Stiftung Salem ist Schwester Ina Böker als Diakonisse eingesegnet worden. Theologischer Vorstand Thomas Lunkenheimer und Oberin Schwester Andrea Brewitt sprachen der 32-Jährigen Gottes Segen für ihren Dienst zu.

Schwester Ina trat bereits 2022 als damals jüngste Schwester der Schwesternschaft der Diakonie Stiftung Salem bei. In den vergangenen Jahren absolvierte sie eine intensive diakonische Ausbildung mit Schwerpunkten in Spiritualität, Seelsorge, Ethik und Theologie.

Beruflich arbeitet die Hauswirtschaftsmeisterin in der Beruflichen Bildung (Qualitätsmanagement) des Ludwig-Steil-Hofs in Espelkamp. Hier ist sie auch im Fundraising beschäftigt. Darüber hinaus engagiert sie sich ehrenamtlich als Seelsorgerin im Klinikum Minden. Dort begleitet sie Jugendliche sowie Patientinnen und Patienten auf einer neurologischen Station. Auch in ihrer Kirchengemeinde wirkt sie im Kindergottesdienst mit.
In seiner Predigt würdigte Pfarrer Lunkenheimer die Entscheidung der jungen Frau, ihren Glauben sichtbar zu leben. „Sich als Diakonisse einsegnen zu lassen und dies auch durch die Tracht sichtbar zu machen, ist ein mutiger Schritt“, betonte er. Die Diakonissentracht sei dabei nicht Ausdruck von Nostalgie, sondern zeuge von der Bereitschaft, sich auf den eigenen Glauben ansprechen zu lassen.

Während des Einsegnungsgottesdienstes erhielt Schwester Ina als Zeichen ihrer Verbundenheit mit der Schwesternschaft das Diakonissenkreuz durch Oberin Andrea Brewitt. Diese sieht in der Einsegnung von Schwester Ina ein sichtbares Zeichen dafür, dass gemeinschaftlich gelebter Glaube und diakonische Verantwortung auch für kommende Generationen attraktiv und zukunftsweisend bleiben.

Text und Foto: Diakonie Stiftung Salem