Unterstützung bei speziellen AnliegenPädagogisch-therapeutischer Fachdienst
Der pädagogisch-therapeutische Fachdienst wird team- und gruppenübergreifend auf Anfrage zu spezifischen Themen und mit konkreten Anliegen in die Hilfen einbezogen. Der Fachdienst vereint pädagogische Fachkräfte mit zusätzlichen therapeutischen und diagnostischen Zusatzqualifikationen. Sie arbeiten in Einzel- sowie Gruppensettings mit den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsen und teilweise außerdem mit Angehörigen.
Individuelle Wege zur StabilitätFolgende Kernbereiche sind im Fachdienst angesiedelt, die der gesamten Jugendhilfe zugutekommen:
Heilpädagogisch orientierte Wohngruppen
- Gefährdungseinschätzungen bei Verdacht einer möglichen Gefährdungslage für einen jungen Menschen – Überprüfung eines gewichtigen Anhaltspunktes
- §8a Kinderschutz-Inhouse-Schulungen zur Qualitätssicherung und regelmäßigen Sensibilisierung aller Mitarbeitenden in der Jugendhilfe
- Fachkreis Kindeswohl als gruppenübergreifende Arbeitsgruppe zu Kinderschutzthemen
Diagnostik und Clearing
- Eingangsdiagnostik in den stationären Wohnangeboten zum Fallverstehen
- stationäres Clearing zur Ermittlung einer geeigneten Perspektive für den Lebensmittelpunkt des jungen Menschen
- ambulantes Clearing zur Feststellung einer geeigneten Hilfemaßnahme
Stationäre Entwicklungsbegleitung
- teamübergreifende kollegiale Fallberatung
- Vermittlung zu Fachstellen und Therapeuten
- Einzel- und Gruppenkontakte zur Unterstützung und Entlastung der jungen Menschen
Marburger Konzentrationstraining (MKT) - Konzentration gezielt fördern
- Erarbeitung von neuen Arbeits- und Denkstrategien bei Kindern und Jugendlichen mit Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen.
Marte Meo – aus eigener Kraft
- für die Bindungs- und Beziehungsarbeit als videogestütztes Verfahren zur Reflexion und Stärkung gelingender Interaktion
Traumapädagogik
- in Form von Mitarbeitenden-Inhouse-Schulungen und Beratung für mehr Fallverstehen und die Anwendung angemessener pädagogischer Methoden im Kontext traumatisierter junger Menschen
Schutz vor (sexueller) Gewalt
- Sozialer Trainingskurs (STK), gem. §10 JGG nach richterlicher Anweisung
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Das Angebot der sozialen Trainingskurse richtet sich im Wesentlichen an:
14-17 Jährige und 18 – 21 Jährige, die sich wegen strafbarer Handlungen vor dem Jugendgericht verantworten müssen
Dauer: 12 Wochen, jeweils 1x wöchentlich für ca. 2 Stunden
- PART® als Inhouse-Schulung für alle Mitarbeitenden zur Gewaltprävention und Deeskalation von Konfliktsituationen
- Medienpädagogik zur Stärkung der Medienkompetenz
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in Form von Inhouse-Schulungen, Ausbildung von pädagogischen Fachkräften zu Medienbegleiter/innen in den Wohn- und Tagesgruppen sowie den ambulanten Hilfen
- Sexualpädagogik für einen freien Umgang mit dem Thema Sexualität und sexuelle Identität
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interne Beratung und Begleitung von pädagogischen Fachkräften, jungen Menschen und deren Sorgeberechtigten