Künstler Dennis Herb (3. v. l.) freut sich gemeinsam mit den Beteiligten über die vielseitigen Erinnerungswerke, die in der Ausstellung zu sehen sein werden.
Künstler Dennis Herb (3. v. l.) freut sich gemeinsam mit den Beteiligten über die vielseitigen Erinnerungswerke, die in der Ausstellung zu sehen sein werden.

Kreativität verbindet Generationen

Espelkamp. Wenn Menschen unterschiedlichen Alters gemeinsam kreativ werden, entstehen nicht nur Kunstwerke, sondern auch Begegnungen, Gespräche und neue Perspektiven. Wie vielfältig diese aussehen können, zeigt die Ausstellung „Kreativität verbindet Generationen“, zu deren feierlicher Eröffnung die Evangelische Stiftung Ludwig-Steil-Hof und Künstler Dennis Herb am Freitag, 13. November 2026, von 16 bis 18 Uhr in die Räumlichkeiten der Häuslichen Pflege (Breslauer Straße 22) einladen.

In den vergangenen Monaten haben Bewohnerinnen des Volkeninghauses gemeinsam mit Schülerinnen der internationalen Klassen der Bischof-Hermann-Kunst-Schulen künstlerisch gearbeitet. Unter der Leitung des Künstlers Dennis Herb entstanden individuelle Werke zum Thema „Erinnerungen“, in denen persönliche Geschichten, Lebenserfahrungen und unterschiedliche Sichtweisen ihren Ausdruck finden. Dabei ging es nicht allein um das Malen und Gestalten, sondern vor allem darum, einander kennenzulernen, voneinander zu erfahren und Gemeinsamkeiten zu entdecken

Die Ausstellung macht sichtbar, was aus diesen Begegnungen gewachsen ist. Jedes Werk erzählt auf seine eigene Weise von Gedanken und Erlebnissen, die die Künstlerinnen miteinander geteilt haben. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, die Bilder zu entdecken und mit den Beteiligten über die Werke und die Geschichten dahinter ins Gespräch zu kommen.

Zur Vernissage erwartet die Gäste ein Sektempfang mit musikalischer Begleitung durch Live-Harfenmusik. Die feierliche Eröffnung bietet die Gelegenheit, die entstandenen Kunstwerke gemeinsam zu würdigen und den generationsübergreifenden Austausch fortzusetzen.

Ermöglicht wurde das Projekt durch Kollektenmittel der Diakonie RWL im Rahmen der Förderlinie „Demokratie stärken“. Es verdeutlicht eindrücklich, wie gemeinsames kreatives Arbeiten Menschen unterschiedlicher Lebensgeschichten zusammenbringen und das gegenseitige Verständnis fördern kann.

Alle Interessierten sind willkommen. Wer am Eröffnungstag keine Gelegenheit zum Besuch hat, kann die Ausstellung noch bis zum 29. November 2026 besichtigen.