Startseite » Waffeln backen für den guten Zweck: Deutsch-Kurs spendet sechs Ziegen für Afrika
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Wie groß die Freude über sechs Ziegen sein kann, zeigte sich kürzlich eindrucksvoll in einem Klassenzimmer der Bischof-Hermann-Kunst-Schule. Immer wieder hallten begeisterter Jubel, lauter Applaus und fröhliches Lachen durch den Raum. Der Anlass dafür war etwas ganz Besonderes: Die Schülerinnen und Schüler des Deutsch-Kurses hatten mit dem Verkauf von frisch gebackenen, duftenden Waffeln so viel Geld eingenommen, dass sie insgesamt sechs Ziegen für das Hilfsprojekt „Wir schenken Ziegen“ von World Vision spenden konnten.
Die Idee zu der Aktion entstand im Deutschunterricht gemeinsam mit der Alltagshelferin Renate Alaoui. Die Kinder hatten dort einen Artikel über das Hilfsprojekt gelesen und waren sofort begeistert. Besonders beeindruckte sie, wie sehr eine einzige Ziege Familien in den Hilfsregionen Afrikas unterstützen kann – sei es durch Milch, Nachwuchs oder als wichtige Lebensgrundlage. Schnell stand für die Schülerinnen und Schüler fest: Sie wollten selbst helfen. Mit großer Begeisterung überzeugten sie auch ihre Lehrkräfte davon, gemeinsam aktiv zu werden.
Schon bald war der Plan gefasst, in den Schulpausen selbstgebackene Waffeln zu verkaufen. Mit viel Einsatz wurde Teig vorbereitet, gebacken, verkauft und gerechnet. Denn jede Ziege kostet 28 Euro – und jede eingenommene Münze brachte die Kinder ihrem Ziel ein Stück näher. Immer wieder wurden die Einnahmen zusammengezählt, gespannt gerechnet und voller Vorfreude neue Zwischenergebnisse verkündet.
Als schließlich feststand, dass sogar sechs Ziegen gespendet werden können, kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr. Unter tosendem Applaus wurde symbolisch ein Ziegenbild nach dem anderen an die Tafel gehängt. Stolz feierten die Kinder ihren gemeinsamen Erfolg und bewiesen dabei eindrucksvoll, wie viel man mit Engagement, Teamgeist und einer guten Idee erreichen kann. „Es ist so schön zu beobachten, wie die Kinder mitmachen und mit wie viel Herz sie sich engagieren“, freute sich Renate Alaoui.